Bloggen nach Plan, kreativ und erfolgreich

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Bloggen nach Plan

Bloggen ist kreativ. Wer jedoch einen erfolgreichen Blog aufbauen will, braucht einen Plan. Die meisten Blogger haben natürlich einen groben Plan, bzw. eine grobe Richtung und wissen in etwa worüber sie schreiben wollen. Doch soll der Blog auch irgendwann einmal gewinnbringend sein, reicht das nicht aus. Ein professioneller Redaktionsplan ist die Lösung. Ein Redaktionsplan legt fest was wann und wie geschrieben werden muss und ist gleichsam ein strategisches Werkzeug eines erfolgreichen Content Marketings.

Warum ist ein Redaktionsplan wichtig?

Ein Blog wird nicht sofort erfolgreich. Im Gegenteil – Bloggen bringt auch mit der richtigen Planung erst langfristig Erfolg. Die Erfolgskurve geht nie steil nach oben, sondern stetig ein Stückchen aufwärts. Warum ist das so? Ein entsprechendes Publikum muss erst aufgebaut werden. Aus Lesern müssen Abonnenten und Käufer werden. Ein Blog wird für die Leser geschrieben. Es ist also wichtig genau zu wissen, was die Leser wissen wollen und was sie motiviert die Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen und dazu reicht ein grober Plan nicht aus. Ein Redaktionsplan denkt langfristig und ist ein strategisches Werkzeug mit dem der Weg zum Erfolg klarer und einfacher wird. Das Publikum erwartet regelmäßig neue Inhalte, die dem Leser einen Mehrwert bringen. Mit einem Redaktionsplan wird das regelmäßige Bloggen leichter. Er sagt genau welche Inhalte bereits behandelt wurden, welche gerade aktuell sind und welche in Zukunft kommen sollten.

Die Vorteile einer strategischen Blogplanung

Mit einem Redaktionsplan wird es leichter eine Gesamtübersicht über die Bloginhalte zu erlangen. Wo sind noch inhaltliche Lücken, die noch durch entsprechende Artikel gefällt werden müssen? Mit einem Redaktionsplan werden solche Lücken schnell sichtbar. Mit einem Redaktionsplan können Inhalte auch in monatliche Themen eingeteilt werden und einzelne Artikel besser aufeinander abgestimmt werden. So wird der Gesamtinhalt für den Leser noch wertvoller.

Wie ein Redaktionsplan erstellt wird

Technisch gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten, um einen Redaktionsplan zu erstellen. Von der einfachen Tabelle bis hin zum Plugin ist alles möglich und letztendlich jedem selbst überlassen. Wichtig ist es jedoch, dass alle wesentlichen Punkte enthalten sind. Dazu gehört die Festlegung des Veröffentlichungstermins für einen Artikel. Auch sollte vorab festgelegt werden in welcher Kategorie der geplante Beitrag angesiedelt ist und welche Art von Blogartikel es werden soll. Ganz wichtig sind die Vergabe einer vorläufigen überschrift und eine Auflistung aller wichtigen Kernideen des Artikels. Gibt es mehrere Texter für den Blog sollte zudem bereits im Redaktionsplan festgelegt werden, wer den Artikel schreiben wird.

Änderungen vorbehalten

Wir alle leben in einer schnelllebigen Welt. Da ist es mitunter schwer in die Zukunft zu schauen. Das gilt selbstverständlich auch für die Blogerstellung und das Content Marketing. Ein Redaktionsplan nimmt dem Blogger keineswegs die Kreativität und die Flexibilität, um auf neue und unvorhersehbare Dinge reagieren zu können. Er ist lediglich ein grobes strategisches Gerüst, das einen besseren Überblick über das große Ganze verschafft. Vor allem sollte sich ein Redaktionsplan immer am Publikum orientieren. Die Leser sind die Zielgruppe und die, für die der Block geschrieben wird. Trotz aller strategischer Blogplanung ist es daher wenig sinnvoll mit einem Redaktionsplan weit in die Zukunft zu planen.

Erfahrene Blogger erstellen einen Redaktionsplan für maximal sechs Monate und nicht länger. So bleibt immer noch viel Spielraum für Änderungen und Umstellungen. Mit der Hilfe eines Redaktionsplans wird es einfacher die Inhalte an die Erwartungen und Bedürfnisse des Publikums anzupassen. Er hilft daher dem Blogger und dem Publikum. Der Blogger verliert nicht die Übersicht und das Publikum erhält garantiert immer Inhalte mit Mehrwert, die auf die aktuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. So hilft die strategische Planung eines Blogs dabei mehr Leser, Abonnenten und Käufer zu bekommen. Insofern ist ein Redaktionsplan nicht nur ein strategisches Planungswerkzeug, sondern auch ein Bestandteil des Content Marketings.

Durch Regelmäßigkeit zum Erfolg

Ein Blog kann mit den richtigen Inhalten und einem guten Content Marketing zum Riesenerfolg werden. Tatsache ist jedoch auch, dass die meisten Blogs schon nach drei Monaten scheitern. Oft ist der Inhalt zwar gut und es wird alles getan, um den Blog publik zu machen und trotzdem kommt das Aus schon nach kurzer Zeit. Woran kann das liegen? Die Antwort ist meist sehr einfach – es fehlt die Regelmäßigkeit.

Der Erfolg stellt sich langsam ein

Wer es mit seinem Blog ernst meint, weiß eigentlich, dass sich der Erfolg eines Blogs nicht von einem auf den anderen Tag einstellt. Er muss erst einmal bekannt werden und eine entsprechend große Leserschaft erreichen. Aus diesen müssen Abonnenten und letztendlich Käufer generiert werden. Das alles braucht Zeit und ein wohl überlegtes Content Marketing. Damit das Konzept wirklich aufgeht, muss jedoch auch der Inhalt stimmen. Der Leser sucht nach einem guten Inhalt, der für ihn nicht nur interessant ist, sondern auch einen echten Mehrwert bietet. Doch selbst wenn das alles stimmt, bleibt der Blog häufig erfolglos. Grund dafür ist die fehlende Regelmäßigkeit. Werden nur selten neue Inhalte veröffentlich, verlieren die Leser schnell das Interesse. Wenn sie nicht laufend etwas Neues finden, werden sie sich anderen Blogs zuwenden, die den entsprechenden Content bieten.

Inhalte stetig vertiefen

Wenn ein Blog nur ein paar Artikel beinhaltet, wird das die Leser kaum beeindrucken. Das Blog-Thema kann wohl kaum tiefgründig und detailliert behandelt werden, wenn der ganze Blog nur aus einer Hand voll Beiträgen besteht. Natürlich ist das am Anfang immer so. Jeder Blogger fängt klein an. Damit der Blog im Laufe der Zeit jedoch erfolgreich wird, müssen stetig neue Artikel erscheinen. Das Blog-Thema muss vertieft werden und auf die richtige Weise präsentiert und promotet werden.

Regelmäßig veröffentlichen bringt Vertrauen und Anerkennung

Regelmäßigkeit spielt in unser aller Leben eine wichtige Rolle und kann als psychologisches Mittel zum Content Marketing genutzt werden. Ziel eines Blogs ist es Leser, Abonnenten und Käufer anzusprechen und zu binden. Das funktioniert nur, wenn die Leser dem Blog vertrauen. Dieses Vertrauen bezieht sich auf die Inhalte und den Verfasser dieser Inhalte, indem er als Autorität für das Blogthema angesehen wird. Vertrauen entsteht aber nur durch Regelmäßigkeit. Der Leser muss sich an den Schreibstil und die Sicht des Bloggers auf das Thema gewöhnen, um Vertrauen zu fassen. Doch wie soll ein Leser das tun, wenn nur selten und unregelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden? Wer das Bloggen wirklich ernst meint und als Business versteht, muss daher regelmäßig und häufig neue Inhalte veröffentlichen.

Durch Regelmäßigkeit das Image und die eigene Marke stärken

Erfolgreiche Blogger gelten als Autorität in ihrer Nische. Das erreichen sie nur, weil sie kontinuierlich an ihrem Image als Autorität und an ihrer eigenen Marke arbeiten. Dieses kontinuierliche Arbeiten erfolgt über die regelmäßige Veröffentlichung neuer Artikel. Der Leser gewöhnt sich an die Marke und vertraut ihr. Immer neue Beiträge vertiefen die Thematik und machen Blog und Blogger zu einer Autorität in ihrer Nische.

Regelmäßiges Veröffentlichen bringt mehr Besucher

Mehr Inhalt bringt automatisch auch mehr Besucher. Diese Regel gilt unabhängig von der Qualität der Inhalte. Ein Artikel mit hochwertigem Inhalt lockt natürlich nicht so viele Besucher an wie viele Artikel mit hochwertigem Inhalt. Je öfter und je regelmäßiger neue Inhalte veröffentlicht werden, desto höher wird die Besucherzahl und auch das Google Ranking wird dadurch besser. Die Suchmaschinen suchen immer wieder nach neuen Inhalten. Wer häufig veröffentlicht, ist daher mit dabei.

Regelmäßigkeit lässt sich in bare Münze umwandeln

Regelmäßiges Veröffentlichen macht natürlich Arbeit. Doch diese Arbeit zahlt sich aus. Das Image wächst und wird zur Autorität, die Besucherzahlen steigen und auf einem umfassenden Inhalt lässt sich ein Business aufbauen. So kann der Inhalt zum Beispiel als E-Book, als Infografik, als Video oder Podcast kostenpflichtig vermarktet werden.

Blogartikel richtig promoten

Ziel eines jeden Bloggers ist es möglichst viele E-Mail-Abonnenten und Shares zu gewinnen und ein möglichst hohes Suchmaschinen-Ranking zu erreichen. Das alles ist durchaus kein unerreichbares Ziel, doch guter Content reicht dazu nicht aus. Ohne Promotion geht beim Bloggen gar nichts, denn selbst der beste Content wird keinen durchschlagenden Erfolg bringen, wenn das Content Marketing nicht optimal ist und die Blogartikel nicht richtig promotet werden.

 

Content über verschiedene Kanäle promoten

Ein guter Inhalt ist selbstverständlich die Grundvoraussetzung für den Erfolg. Langweiliger Content, der ohne Mehrwert für den Leser ist, wird niemanden interessieren. Also werden solche Blogartikel auch nicht gelesen. Doch bevor es soweit ist, muss der Content erst einmal gefunden werden. SEO spielt also eine große Rolle, damit potentielle Leser auf einen Artikel aufmerksam werden und diesen bei Google und Co überhaupt finden. E-Mails bieten eine weitere Möglichkeit, um auf einen Blogartikel aufmerksam zu machen. Sie stellen eine direkte Verbindung zu Stammlesern her, sodass diese aktiv auf jede Neuerscheinung aufmerksam gemacht werden. Darüber hinaus sind sie auch für Stammleser ein gutes Medium, um mit dem Blogger direkt in Kontakt zu treten, um Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben. Ein weiterer Kanal, der zur Promotion genutzt werden sollte, ist Social Media. Social Media hilft dabei neue Leser und neue Abonnenten zu finden und ist gleichzeitig ein Kontaktkanal zwischen Blogger und Leser.

Zur Promotion sollten alle drei Kanäle genutzt werden. Dabei sollten für unterschiedliche Formate auch unterschiedliche Promotion-Kanäle genutzt werden. Ein guter Blog bietet seinen Lesern Abwechslung. Dazu gehört auch das Angebot verschiedener Formate wie Videos, Bilder, Grafiken, Interviews oder PDF`s.

 

Aufmerksamkeit erzeugen

Damit E-Mails oder Posts auf sozialen Netzwerken potentielle Leser Überhaupt dazu anregen einen Artikel zu lesen und der Suchmaschinen-Eintrag zum anklicken anregt, muss die Aufmerksamkeit der Leser entsprechend geweckt werden. Dazu sind überschriften, die den Leser neugierig machen oder Vorschaubilder, die Aufmerksamkeit erwecken, notwendig. Schon im E-Mail-Betreff sollte daher die Neugier der Abonnenten mit einer aussagekräftigen und neugierig machenden Überschrift geweckt werden. Ebenso verhält es sich bei der Google-Suche. Hier eignen sich insbesondere Überschriften, die Longtail Keywords enthalten. Bei Facebook, YouTube und Co erregen Vorschaubilder die größere Aufmerksamkeit. Bei Überschriften, die für SEO und Social Media gleichermaßen gut geeignet sein sollen, sollten der SEO-Teil und der Social Media-Teil durch einen Doppelpunkt voneinander getrennt werden.

 

Kontakte knüpfen und eine Beziehung zu den Lesern und anderen Bloggern aufbauen

Gute Blogs haben eine starke Community. Doch wie können Besucher nachhaltig gebunden werden? Gut ist es, wenn sich Diskussionen rund um das Blogthema bilden. So lassen sich Leser einfacher dazu bewegen E-Mail-Abonnenten zu werden und Social-Media-Profilen zu folgen. Auf Kommentare und E-Mails sollte grundsätzlich geantwortet werden. So haben die Leser das Gefühl ernstgenommen und angenommen zu werden. Blogger, die zudem in Facebook-Gruppen eintreten, in denen andere Blogger mit ähnlichen Themen und insbesondere Influencer vertreten sind, entsteht eine enge Gemeinschaft von Bloggern, die sich austauschen und gegenseitig unterstützen. Auch Gastbeiträge auf bekannten Blogs erhöhen den eigenen Bekanntheitsgrad

 

Konkurrenz belebt das Geschäft

„Konkurrenz belebt das Geschäft“ ist eine Erkenntnis, die schon lange bevor es die ersten Blogs gab von klugen Geschäftsleuten befolgt wurde. Blogger mit ähnlicher Thematik sollten daher nicht als Gegner, sondern als Kollegen angesehen werden und eine Zusammenarbeit aktiv angeregt werden. Interviews mit bekannten Bloggern aus derselben Nische, Roud Up Posts mit Blogger-Kollegen oder Zitate anderer Blogger im eigenen Artikel (natürlich nur nach Erlaubnis) sind gute Wege für eine Zusammenarbeit. So können sich Blogger-Kollegen gegenseitig promoten.

Selbstanalyse

Google Analytics ist ein Tool, das eine gezielte Analyse der eigenen Arbeit ermöglicht. Damit ein Blog wirklich erfolgreich wird, reicht es eben nicht aus, nur auf die Besucherzahlen zu schauen. Vielmehr ist es wichtig herauszufinden, welche Artikel die meisten Besucher anlocken und welche Themen die beliebtesten sind. Auch aus welchen Besucherquellen die meisten Leser kommen und welche Suchbegriffe am meisten gesucht wurden, sind Fragen, die dabei helfen den Blog thematisch richtig auszurichten und die Besucherzahl zu steigern.

Blogartikel erstellen und verbreiten

Das Erstellen eines Blogartikel ist wirklich harte Arbeit, die auch noch viel Zeit kostet. Es beginnt mit der Recherche, dann folgt das Schreiben und zuletzt muss der Artikel auch noch richtig formatiert und veröffentlicht werden. Wer jedoch glaubt, damit sei die Arbeit beendet, der irrt gewaltig. Die Besucher und Kunden kommen nämlich nicht von alleine. Dazu muss der Artikel erst einmal richtig promotet werden und das braucht genauso viel Arbeit wie das Erstellen des Artikels. Artikelerstellung und Promotion gehören also unbedingt zusammen. Nur so gelingt ein erfolgreiches Content Marketing.

Ohne hochwertigen Inhalt braucht es keine Promotion

Erfolgreiche Blogger arbeiten nach einem einfachen Prinzip: Sie verwenden mindestens genauso viel Zeit für die Promotion wie sie zuvor für die Erstellung ihrer Artikel benötigt haben. Doch so wichtig die richtige Promotion auch ist, es lohnt sich nur Artikel zu promoten, die einen hochwertigen Inhalt haben. Der Grund dafür ist eigentlich ganz einfach zu verstehen, wenn man sich bewusst macht, was die Leser und potenziellen Kunden eigentlich erwarten.

Die Leser möchten eine Antwort auf eine Frage oder eine Lösung für ein Problem, das sie dringend beschäftigt, finden. Dazu muss der Artikel authentisch sein und über eine einzigartige Stimme verfügen. Auch das Format ist wichtig, damit aus einem einfachen Inhalt ein hochwertiger Inhalt wird, denn ist er nicht interessant und leserfreundlich gestaltet, wird auch ein guter Inhalt wenig interessieren.

Nicht alle Leser sind potenzielle Kunden

Selbstverständlich steht das Business hinter allen Bemühungen und das Ziel eines jeden Bloggers ist es, potenzielle Kunden zu erreichen, die letztendlich seine Produkte oder Dienstleistungen kaufen. Doch nicht alle Leser sind potenzielle Kunden. Trotzdem sind alle Leser wichtig, damit der Blog möglichst viele potenzielle Kunden anlockt. Der größte Teil aller Leser sind die potenziellen Kunden. Dazu gibt es aber auch echte Fans, die zwar auch die Produkte kaufen werden, darüber hinaus jedoch in stetigem Kontakt mit dem Blogger stehen. Sie kommentieren neue Artikel und sharen sie, oder sind Follower in den sozialen Netzwerken. Den kleinsten Teil der Leserschaft bilden die Influencer. Sie sind in der Nische des Blogs einflussreich und suchen nach kostenlosen und für sie interessanten Inhalten. Die Produkte werden sie nicht kaufen, dafür aber die Inhalte mit ihren eigenen Lesern teilen. In Bezug auf die richtige Promotion sind daher alle drei Lesergruppen wichtig.

Blogartikel richtig promoten

Die Promotion für einen Blogartikel muss immer alle Lesergruppe mit einbeziehen, wenn sie denn erfolgreich sein soll. Potenzielle Kunden, Fans und Influencer müssen also mit der Promotion erreicht werden. Das kann durch folgende Aktivitäten geschehen:

Das E-Mail-Marketing ist der zentrale Punkt der Promotion. Wer eine E-Mail-Adresse hinterlässt und damit zum Abonnent wird, will auch kontaktiert und informiert werden. So werden aus Abonnenten wahre Fans, die wiederum neue Blogartikel teilen und die Leserschaft vergrößern.

Fast jeder ist heutzutage in den sozialen Netzwerken aktiv. Social Media ist damit der Ort, wo der Großteil der Zielgruppe anzutreffen ist. Artikel sollten daher regelmäßig gepostet werden und auch die Aktivität in themenrelevanten Gruppen ist eine gute Möglichkeit der Promotion.

Influencer sind zwar der kleinste Teil der Leserschaft, aber der Schlüssel zum Erfolg. Kommentare auf oder Links zum Blog eines Influencers bringen jede Menge neues Publikum und eine Freundschaft zu anderen Bloggern, die immer eine wertvolle Hilfe ist.

Offpage SEO-optimierung und Gastbeiträge sind weitere Content Marketing Strategien, die die Promotion eines Blogs vervollkommnen. Werden alle Möglichkeiten zu promoten voll ausgenutzt, wird der Blog bei einem breiten Publikum bekannt. Daraus können neue Abonnenten, neue Kunden, neue Fans und neue Influencer generiert werden. Bei allen Bemühungen sollte jedoch niemals zu früh aufgeben werden, denn der Erfolg eines Blogs stellt sich nicht von heute auf morgen ein, sondern entwickelt sich aus vielen kleinen Teilerfolgen.

Blog bekannt machen

Wie man dafür sorgt, dass ein Blog besucht wird

Das Internet ist voll von Blogs. Es gibt wohl kaum ein Thema, zu dem es nicht gleich eine Vielzahl von Blogs gibt. Doch noch längst nicht jeder Blog wird gut besucht. In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall. Der Blogger hat viel Zeit und Arbeit investiert und ist von seinem Inhalt überzeugt, doch anscheinend interessiert das niemanden, denn die Besucher bleiben aus. Häufig liegt es am Content Marketing, an einigen kleinen Dingen, die beim Bloggen einfach nicht beachtet werden und doch eine so große Wirkung zeigen.

Ein Blog dient nicht der Selbstdarstellung

Einer der ersten Tipps, die wohl jeder Blogger am Anfang erhält ist der, dass ein Blog immer persönlich sein sollte. Es soll eine Art Dialog zwischen Blogger und Leser entstehen, denn das sorgt dafür, dass aus Lesern Abonnenten und Kunden werden. Persönliche Erfahrungen, Erlebnisse und Meinungen machen den Blog menschlich und sorgen für eine Bindung zwischen Blogger und Leser. Doch das bedeutet nicht, dass der Blog zu einer Plattform für eine perfekte Selbstdarstellung werden soll.

Für diejenigen, die im Internet surfen und auf einen interessant erscheinenden Blog stoßen, ist nicht die Person hinter dem Block und deren Leben von Interesse, sondern das, was der Bloginhalt für den Leser zu bieten hat. Der Inhalt muss dem Leser also einen echten Mehrwert bringen. Wird dies mit der persönlichen Meinung, mit persönlichen Erfahrungen oder Erlebnissen des Bloggers kombiniert, schafft das Nähe und Vertrauen, sodass der Blogger als Autorität zur jeweiligen Thematik respektiert wird. Wer hingegen den Blog zur Selbstdarstellung nutzt und die eigene Person und das eigene Leben in den Mittelpunkt der Thematik stellt, wird bitter enttäuscht, denn interessiert niemanden und die Besucher werden ausbleiben.

Der Leser sucht nach Lösungen

Warum besuchen Menschen einen Block? Sie haben irgendeine Frage oder irgendein Problem und suchen nach Antworten und Lösungen. Wer sich diesen einfachen Mechanismus vor Augen führt, bekommt damit gleich den wesentlichen Aspekt im Content Marketing eines erfolgreichen Blogs geliefert. Ein Blog muss eine Antwort auf eine Frage oder eine Lösung für ein Problem bieten. Löst ein Blog ein Problem einer bestimmten Zielgruppe wird er auch Nischenblog genannt. Ein solcher Blog erfüllt alle Voraussetzungen, um ein großes Publikum zu erreichen und Produkte oder Dienstleistungen an die jeweilige Zielgruppe zu verkaufen.

Blog als Business – niemals direkt verkaufen

Ein Blog ist ein soziales Medium. Er baut eine Bindung zwischen Blogger und Lesern auf. Dabei bietet er die Lösung für ein bestimmtes Problem des Lesers an. Der Leser ist in erster Linie auf die Lösung seines Problems fokussiert. Die Person des Bloggers ist für ihn als Autorität zur Lösung seines Problems interessant, nicht aber als eine Art Selbstdarsteller, der ihm über die Präsentation der eigenen Person keinen echten Mehrwert bieten kann. Die meisten Blogger sehen sich selbst jedoch nicht als Wohltäter ohne jeden Eigennutz für ihre Zielgruppe. Der Blog soll ein Business sein und Ziel ist es damit auch ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.

Wer jedoch den Fehler macht und Produkte oder Dienstleistungen direkt über einen Blogartikel zu verkaufen versucht, wird schnell feststellen, dass diese Strategie nicht aufgeht. Ein Blog wird gelesen, weil der Leser eine neutrale Meinung und die Lösung zu dem für ihn interessanten Thema sucht. Damit ist der Blog eine wertvolle Quelle für den Leser, aus der er einen kostenlosen Mehrwert erhalten möchte. Erst wenn er den erhalten hat und Vertrauen aufgebaut hat, kann mit dem Verkaufen begonnen werden, aber nicht direkt im Blogartikel, sondern auf einer Verkaufsseite. Das richtige Content Marketing ist also entscheidend für den Verkaufserfolg.

So steigerst du die Wirksamkeit deiner Website

Da viele Unternehmen heute auf die Wirksamkeit und Aussagekraft ihrer Internetpräsenz angewiesen sind, ist es wichtig, diese möglichst professionell und auch unter dem Gesichtspunkt der Verkaufspsychologie zu gestalten. Die Site möglichst bunt und grell zu präsentieren, erzielt dabei jedoch nicht immer den gewünschten Erfolg. Stattdessen sollte sie mit einem sogenannten Claim im Kopf versehen werden. Einem Nutzensversprechen, welches dem Kunden bereits auf den ersten Blick deutlich macht, was das Produkt oder die Dienstleistung, welche auf der Seite vorgestellt werden, für ihn bewirken können. Doch ein bloßer Claim, in dem vollmundig die positiven Wirkungen eines Produkts dargestellt werden, bewirkt im Allgemeinen wenig. Damit ein Claim zum Volltreffer wird, bedarf es einer zusätzlichen Technik für die Website. Der im Claim erhobene Nutzensanspruch muss nämlich auch noch bewiesen werden. Hierzu gibt es im Marketing spezielle werbliche Techniken, die sich Proof nennen.

Der Proof – so überzeugst du deine User

Im Kopf der Website befindet sich also der Claim, mit welchem der Inhaber einer Website einen bestimmten Nutzensmoment durch den Kauf seines Produktes oder seiner Dienstleistung verspricht. Nun geht es jedoch darum, im Proof dieses Nutzensversprechen zu beweisen. Dazu gibt es verschiedene Techniken, welche auf der Site untergebracht werden können. Beispielsweise die Referenztechnik. Hier werden andere Produktverwender oder Konsumenten, vorzugsweise natürlich Prominente, dargestellt und zitiert. Hat man gerade keinen Prominenten zur Hand, so tut es auch die schiere Zahl der Kunden. Hier ein Beispiel: „XYZ Software optimiert Ihre Einkaufsvorgänge“ = Claim; „13.600 zufriedene Kunden aus ganz Deutschland können sich nicht irren!“ = Proof.

Soweit zur Referenztechnik. Eine weitere beliebte Methode, um einen Proof wirkungsvoll zu inszenieren, sind Vorher-Nachher-Dokumentationen. Hierbei werden Kunden vor dem Konsum des Produktes oder der Dienstleistung und im Anschluss an den Konsum gezeigt und dargestellt. Dabei wird natürlich die Darstellung so vollzogen, dass durch den Konsum eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität, der Absatzsituation oder des allgemeinen Wohlbefindens eintritt. Auch amtliche Statistiken, Gutachten oder Empfehlungen sind geeignet, um als Proof zu wirken. Wer beispielsweise auf einer Internetseite einen besonderen Gesundheits-Drink oder ein Nahrungsergänzungsmittel präsentieren möchte, der tut gut daran, Analysen von lebensmitteltechnischen Instituten aufzunehmen, welche quasi von Amts wegen den hohen Gehalt an bestimmten gesundheitsfördernden Bestandteilen belegen können.

Zusätzliche Tools

Eine Website ist einfach nur eine Website, welche ein Produkt oder eine Dienstleistung vorstellt und zum Kaufen animiert. Sie wird jedoch für einen Kunden besonders interessant, sofern sie bestimmte zusätzliche Tools enthält, die für ihn bedeutsam sein können. Hierbei kann es sich um Links zum nächsten Routenplaner im Internet handeln oder auch um einen aktuellen Ticker, welcher über die Wetteraussichten der kommenden Tage informiert. Liegt jedoch gerade ein sportliches Highlight von allgemeinem Interesse an, wie die Fußball-WM, so können auch die aktuellen Spielergebnisse oder Spielstände auf der Website eingeblendet werden. Ebenso dürfen in Gestalt eines Tickers News oder Börsenkurse dargeboten werden. Auf diese Weise schafft der Betreiber der betreffenden Website über die reine Produktpräsentation hinaus einen entsprechenden Mehrwert für den Kunden, welcher dazu beiträgt, dass die Website von mehreren Usern angeklickt wird. Auch von solchen Usern, welche sich eigentlich gar nicht für das Produkt oder für die Dienstleistung interessiert haben.

Patrick Adams
Patrick Adams
Bekennender SEO-Nerd
Patrick steckt hinter der Webküche und ist SEO-besessen seit 2004.
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